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Fotos:  E. Weber (c) 2017

Foto: (c) ÖAMTC
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ÖAMTC: 2018 über 60.000 Hilfeleistungen durch Schutzbrief-Nothilfe

 

Neuer Rekord: 213.000 Anrufe in den Nothilfe-Einsatzzentralen des Mobilitätsclubs

 

Wien (OTS) - Es hätte noch viel schlimmer kommen können: Im August 2018 stürzte ein Ehepaar im Griechenlandurlaub schwer mit dem Motorrad, weil ein Seil auf Halshöhe über die Straße gespannt war. Frakturen und Schnittwunden mussten vor Ort behandelt werden, eine schnelle Rückkehr in die Heimat zur weiteren Genesung war nur per Ambulanzjet möglich. Kostenpunkt insgesamt: 18.000 Euro, dank ÖAMTC-Schutzbrief zur Gänze vom Mobilitätsclub übernommen. "Das ist nur einer von über 60.000 Fällen, in denen wir 2018 geholfen haben", erklärt Maria Tüchler, Leiterin der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "Der Urlaub sollte ja eigentlich die schönste Zeit des Jahres sein, doch leider ist man nie vor Krankheiten, Verletzungen oder Unfällen gefeit."

 

Fast 213.000 Anrufe erreichten 2018 die Notrufnummer der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Damit wurde der bisherige Rekord übertroffen (2017 waren es rund 210.000 Anrufe). Überhaupt steigt die Anzahl der Menschen, die die Unterstützung der Schutzbrief-Nothilfe brauchen, stetig – vor zehn Jahren wählten z.B. 127.000 Menschen die Notrufnummer. "2018 haben wir über 2.600 kranke oder verletzte Personen aus dem Ausland zurückgeholt, 116-mal kam dafür ein Ambulanzjet zum Einsatz. Wir haben außerdem knapp 8.000 Fahrzeugrücktransporte, davon 3.000 aus dem Ausland, durchgeführt", berichtet Tüchler. "Und der ÖAMTC hat über 19.000 Pannenhilfen außerhalb von Österreich organisiert."

 

213.000 Anrufe bedeuten, dass im Schnitt über 580 Telefonate täglich zu führen sind. "Unsere Calltaker sind rund um die Uhr im Einsatz und haben alle Hände voll zu tun. Am stärksten ist das Arbeitsaufkommen in der Hauptreisezeit. Im Juli waren es an die 28.000 Anrufe, im August sogar fast 33.000", sagt Tüchler. Generell werden die meisten Leistungen übrigens innerhalb von Österreich erbracht – so zum Beispiel rund 162.000 Abschleppungen. Ein ÖAMTC-Schutzbrief lohnt sich also nicht nur beim Auslandsurlaub – auch wenn dort die Kosten für z.B. medizinische Behandlungen oder Krankentransporte zurück nach Österreich unter Umständen sogar existenzbedrohend werden können.

 

60 Jahre ÖAMTC-Schutzbrief – 3,36 Millionen Österreicher sind abgesichert

 

Den ÖAMTC-Schutzbrief gibt es mittlerweile seit 60 Jahren. Damals waren noch "Kreditbriefe" der wichtigste Bestandteil, mit denen auch ohne Devisen Krankenhaus-, Arzt- und Werkstattrechnungen bezahlt werden konnten. Seither hat sich viel getan und der Schutzbrief wurde laufend an das Reiseverhalten der Österreicher angepasst – zuletzt u.a. mit der Möglichkeit, die Hilfe des Mobilitätsclubs via App anzufordern. Darin europaweit einzigartig enthalten: Der Nothilfe-Assistent, über den während des Schutzbrief-Notfalls neben dem telefonischen Kontakt auch laufend online kommuniziert wird. Mit Ende 2018 waren 1,5 Millionen der über 2,2 Millionen ÖAMTC-Mitglieder im Besitz eines Schutzbriefes. Weil damit auch Partner und Kinder im gleichen Haushalt geschützt sind, sind rund 3,36 Millionen Österreicher durch den Schutzbrief abgesichert.

 

Wer einen Schutzbrief hat und Hilfe braucht, kann rund um die Uhr unter der Nummer +43 (1) 25 120 20 anrufen. Je früher der Mobilitätsclub involviert ist, desto effizienter geht die Hilfe vor Ort vonstatten. Die Mitarbeiter der Schutzbrief-Nothilfe beraten und stimmen alle weiteren Schritte ab. Buchungen und Organisation von Hilfeleistungen übernimmt der ÖAMTC.

 

ÖAMTC
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ÖAMTC Fahrtechnik: 118.000 Teilnehmer im Jahr 2018

 

35.000 Mehrphasen-Teilnehmer und Zuwächse bei Trainings für Nutzfahrzeuge

 

Wien (OTS) - Die ÖAMTC Fahrtechnik betreibt österreichweit acht Fahrtechnikzentren, ein Offroadzentrum sowie drei saisonale Winterzentren. "Insgesamt konnten wir im vergangenen Jahr 118.000 Teilnehmer in unseren Fahrtechnikzentren begrüßen", berichtet Geschäftsführer Karl-Martin Studener. Zusätzlich nahmen über 63.000 Kinder und Jugendliche an den Verkehrssicherheitsprogrammen "Das kleine Straßen 1x1", "Blick & Klick", "Hallo Auto", "Top Rider" und "Club PS" teil. Diese Programme führt die ÖAMTC Fahrtechnik in Kooperation mit der AUVA an Kindergärten und Schulen kostenlos durch. Zuwächse gab es 2018 insbesondere bei Trainings für Nutzfahrzeuge (+20 Prozent), aber auch bei Motorrad-Trainings (+10 Prozent): "Hier macht sich die Vielseitigkeit der ÖAMTC Fahrtechnik bemerkbar. Bei unseren Trainings lernt man im sicheren Umfeld, wie man das eigene Fahrzeug in den verschiedensten Fahrsituationen – auch im Grenzbereich – beherrscht", so Studener.

 

Aus- und Weiterbildungen für Pkw, Motorrad, Lkw und Bus

 

Einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet die ÖAMTC Fahrtechnik mit den Trainings im Bereich der Führerscheinausbildung. 35.000 Führerscheinneulinge wurden in dieser zweiten Ausbildungsphase in den ÖAMTC Fahrtechnikzentren fit für ihre mobile Zukunft gemacht. Dafür stehen seit dem vergangenen Jahr auch Virtual Reality-Brillen zur Verfügung, mit denen die jungen Lenker verschiedene Unfallszenarien realitätsnah und sicher erleben können. Im Rahmen der Berufsfahrer Akademie der ÖAMTC Fahrtechnik absolvierten 12.800 Berufskraftfahrer ihre laufende Weiterbildung als Lkw- oder Bus-Lenker. Studener: "Gut geschulte Berufskraftfahrer leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit und sind ein Erfolgsfaktor für ihre Unternehmen."

 

Ideale Location für Fahrzeugpräsentationen und Veranstaltungen

 

Die hervorragende Infrastruktur der ÖAMTC Fahrtechnikzentren wurde im vergangenen Jahr von etlichen Herstellern und Händlern für Fahrzeug-Präsentationen, Veranstaltungen und Tests genutzt. Erfolgreiche österreichweite Veranstaltungen 2018 waren der "She's Mercedes Lady Day", der "Ford Racing Rookie" sowie die Aktion "Österreichs sicherster Motorradfahrer". "Dieser Bewerb, der in Kooperation mit der HDI Versicherung durchgeführt wird, ist ein Anreiz für Motorradfahrer, sich mit einem Training auf die Saison vorzubereiten. Denn unsere Erfahrung zeigt, dass gerade beim Motorradfahren die regelmäßige Fahrer-Weiterbildung zu mehr Sicherheit beiträgt", fasst Studener zusammen. Namhafte Unternehmen wie Generali, Bosch, Michelin, Kapsch und A1 sowie das Kuratorium für Verkehrssicherheit und die AUVA tragen den Sicherheitsgedanken mit und sind seit vielen Jahren Kooperationspartner der ÖAMTC Fahrtechnik.

 

Nähere Informationen zu den ÖAMTC Fahrtechnik Zentren findet man online unter www.oeamtc.at/fahrtechnik oder telefonisch unter 02253/81700-0.

 

ÖAMTC
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Fotos: (c) ÖAMTC

Symbolfoto: (c) ÖAMTC
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ÖAMTC-Pannenhilfe: Fast 700.000 Einsätze im Jahr 2018

 

Gelbe Engel des Mobilitätsclubs rücken im Schnitt 1.915-mal pro Tag aus

 

Wien (OTS) - Die ÖAMTC-Pannenfahrer hatten 2018 alle Hände voll zu tun: Knapp 700.000 Einsätze waren in ganz Österreich zu absolvieren – das bedeutet, dass pro Tag im Schnitt 1.915-mal ein Gelber Engel losgeschickt wurde. "Der Durchschnitt sagt natürlich nichts über besonders einsatzstarke Tage aus. Wenn an extrem kalten oder heißen Tagen Hochbetrieb herrscht, kann die Einsatzzahl auf deutlich über 4.000 ansteigen", weiß Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. Stärkster Monat 2018 war der Februar mit rund 72.600 Einsätzen, gefolgt von Dezember (63.600), März (63.300) und August (60.100). Der traditionell eigentlich immer sehr starke Jänner reihte sich diesmal mit rund 55.300 Einsätzen noch hinter dem Juli (58.200) auf Platz 5 ein.

 

Im Bundesländervergleich hatte Wien einmal mehr die meisten Einsätze zu verzeichnen (rund 159.600), gefolgt von Niederösterreich (130.100) und Oberösterreich (109.000). Wenn ein Fahrzeug so schwer beschädigt ist, dass eine Pannenhilfe vor Ort nicht möglich ist, kommt der ÖAMTC-Abschleppdienst zum Einsatz. Das war 2018 rund 244.000-mal der Fall. Auch in dieser Statistik ist Wien mit rund 53.200 Abschleppungen klarer Spitzenreiter.

 

Einsatzzahlen der ÖAMTC-Pannenhilfe 2018 österreichweit im Überblick

 

Anzahl* Tagesschnitt Burgenland 20.000 55 Kärnten 52.300 143 Niederösterreich 130.100 356 Oberösterreich 109.000 299 Salzburg 43.400 119 Steiermark 93.400 256 Tirol 68.000 186 Vorarlberg 23.000 63 Wien 159.600 437

 

*Summe der österreichweiten Einsätze von 1. Jänner bis 31. Dezember 2018, gerundet

 

Rund ein Drittel der Einsätze wegen Batterieproblemen

 

Die mit Abstand meisten Einsätze – nämlich knapp ein Drittel – wurden 2018 einmal mehr wegen Problemen mit der Batterie absolviert, gefolgt von Schwierigkeiten mit dem Motor, dem Starter sowie Reifenschäden. "Und natürlich die klassischen 'Aufsperrdienste' – das müssen nicht immer im Auto eingesperrte Tiere oder Kinder sein. Auch bei defekten Schlössern oder eingesperrten Schlüsseln helfen unsere Pannenfahrer", erklärt Samek.

 

Neuerung für 2019 – der "Reservekanister fürs E-Auto"

 

Ein besonderer Fall für die ÖAMTC-Pannenfahrer sind Elektrofahrzeuge, die mit leerem Akku liegenbleiben. Dafür gab es bisher nur eine Lösung: Abschleppen zur nächsten Ladesäule. Der Mobilitätsclub hat daher seit einigen Wochen einen "Mobile Electric Vehicle Charger", eine Art Powerbank für E-Autos, im Probebetrieb. Dieses Gerät besteht aus mehreren Lithium-Zellen, die direkt am Pannenort in wenigen Minuten ausreichend Strom für eine Weiterfahrt abgeben können. "Damit sollte die Fahrt zur nächsten Ladesäule möglich sein und die bisher obligatorische Abschleppung kann entfallen", hält der ÖAMTC-Experte abschließend fest.

 

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Rekordjahr: ÖAMTC-Flugrettung startete 2018 zu 18.424 Einsätzen

 

Durchschnittlich 50-mal pro Tag schnelle Hilfe aus der Luft

 

Wien (OTS) - Die Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung wurden im vergangenen Jahr insgesamt 18.424-mal alarmiert, um Menschen in Not schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Damit wurde der bisherige Einsatzrekord aus dem Jahr 2015 (18.270 Einsätze) übertroffen. "Wenn ein Kind oder ein Erwachsener irgendwo in Österreich schwer erkrankt oder verletzt ist, kommt es auf jede Minute an", weiß Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. "Oberstes Ziel der Notarzthubschrauber-Crews ist immer, qualitativ hochwertige medizinische Hilfe direkt und rasch zu den Patienten zu bringen."

 

Wie in den Jahren zuvor waren auch 2018 internistische und neurologische Notfälle der häufigste Grund für den Einsatz eines ÖAMTC-Notarzthubschraubers. 36 Prozent aller Einsätze flogen die Christophorus-Crews für Patienten nach akuten Erkrankungen wie beispielsweise Schlaganfälle oder Herzinfarkten. Mit Abstand folgen Einsätze nach Unfällen, die sich in der Freizeit, bei der Arbeit, in der Schule oder im Umfeld des eigenen Hauses ereignet haben. Sieben Prozent der Einsätze erfolgten nach Unfällen im Straßenverkehr. "Die hohe Anzahl an Einsätzen sowie das breitgefächerte Einsatzspektrum zeigen, wie wichtig die ÖAMTC-Notarzthubschrauber für eine lückenlose medizinische Versorgung der österreichischen Bevölkerung sind", führt Kraxner aus.

 

Die meisten Einsätze 2018, nämlich 1.610 flog der Wiener Notarzthubschrauber Christophorus 9. Auf Rang zwei folgt Christophorus Europa 3 in Suben mit 1.565 Starts vor Christophorus 6 in Salzburg (1.406). Auch die Stützpunkte in Krems (C2), Wiener Neustadt (C3), Reith (C4), Linz (C10), Klagenfurt (C11), Graz (C12) und Oberwart (C16) knackten 2018 die 1.000-Einsatz-Marke.

 

Die Einsatzzahlen der ÖAMTC-Notarzthubschrauber – in Klammern die Zahlen aus 2017

 

Christophorus 1 Innsbruck 806 (785)

 

Christophorus 2 Gneixendorf 1.339 (1.321)

 

Christophorus 3 Wiener Neustadt 1.335 (1.327)

 

Christophorus 4 Reith 1.015 (972)

 

Christophorus 5 Zams 860 (835)

 

Christophorus 6 Salzburg 1.406 (1.449)

 

Christophorus 7 Lienz 711 (672)

 

Christophorus 8 Nenzing 851 (829)

 

Christophorus 9 Wien 1.610 (1.675)

 

Christophorus 10 Linz 1.204 (1.202)

 

Christophorus 11 Klagenfurt 1.253 (1.268)

 

Christophorus 12 Graz 1.395 (1.445)

 

Christophorus 14 Niederöblarn 828 (889)

 

Christophorus 15 Ybbsitz 921 (869)

 

Christophorus 16 Oberwart 1.096 (1.033)

 

Christophorus Europa 3 Suben 1.565 (1.675)

 

Christophorus 99 Niederöblarn 223 (11)

 

Zusatzmaschine 6 (5)

 

Neues Flaggschiff für die Christophorus-Flotte

 

Im Frühjahr übernahm die ÖAMTC-Flugrettung von Airbus Helicopters einen Hubschrauber der neuesten Generation. Mit der digitalen Avioniksuite Helionix sowie einem 4-Achsen-Autopilot verfügt das neue Flaggschiff der Christophorus-Flotte über modernste Hubschrauberelektronik an Bord. Das innovative System fasst alle für das Flugmanagement relevanten Daten auf wenigen Displays zusammen und erhöht damit die Übersicht für die Crew und somit die Sicherheit. "Gerade in anspruchsvoller Umgebung und bei nahezu allen Wetterbedingungen ist es großartig, durch neueste technologische Entwicklungen unterstützt zu werden", weiß Kraxner. "Mit diesem neuen Hubschrauber haben wir wieder mehr Möglichkeiten das zu tun, wozu wir da sind: den Patienten zu helfen."

 

Als erster Notarzthubschrauber Österreichs fliegt Christophorus 2 rund um die Uhr

 

Seit 1. Jänner 2017 fliegt Christophorus 2 vom Stützpunkt in Gneixendorf als einziger Notarzthubschrauber Österreichs Einsätze rund um die Uhr. 576 Einsätze (2018: 309) wurden seither während der Nachtstunden geflogen. Der zweijährige Probebetrieb, der mit 31. Dezember 2018 zu Ende gegangen wäre, wird nun in einen Regelbetrieb übergehen.

 

Die ÖAMTC-Flugrettung

 

In der Notfallrettung zählt jede Minute. Mit ihren Notarzthubschaubern steht die ÖAMTC-Flugrettung an 365 Tagen im Jahr als vielseitiger und effizienter Bestandteil des Gesundheitssystems für die österreichische Bevölkerung im Einsatz. Ganz gleich ob Herzinfarkt, Schlaganfall, Verkehrsunfall oder Frühgeburt – die 16 Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung bringen modernste Medizin und hochqualifizierte Notärzte und Flugretter direkt zum Patienten. Sie erreichen Menschen im gebirgigen Gelände genauso wie in dicht besiedelten Regionen, um Patienten rasch und schonend in ein geeignetes Krankenhaus zu fliegen.

 

ÖAMTC
Öffentlichkeitsarbeit

 

Symbolfoto:  (c)  E. Weber

ÖAMTC-Flugrettung trainiert polnische Kollegen im Nachtflug

 

Intensive theoretische und praktische Schulung in der Schweiz und in Polen

 

Wien (OTS) - Einmal mehr ist das Know-how der ÖAMTC-Flugrettung international gefragt. Derzeit werden vier Piloten der polnischen Flugrettung (LPR) von insgesamt fünf österreichischen Kollegen mit der Nachtflugtechnik vertraut gemacht. "Im Zuge einer europaweiten Ausschreibung haben wir mit unserer Erfahrung und Expertise gepunktet", berichtet Christophorus-Pilot und Fluglehrer Gerhard Brunner. "Unsere Aufgabe ist es, unser Wissen an die polnischen Piloten weiterzugeben und sie 'fit for mission' zu machen." Die bei diesem Training erworbenen Fertigkeiten sollen die Piloten aus Polen befähigen, in Zukunft selbst die Nachtflugausbildung durchzuführen.

 

Generell umfasst die Ausbildung drei Abschnitte. Zunächst vertiefen die auszubildenden Piloten ihre theoretischen Kenntnisse – beispielsweise in Flugmedizin, Flugwetter bei Nachtflügen, technischer Aufbau der Nachtsichtgeräte und Notverfahren. "Die Ausbildungsinhalte sind durch die Regulative der europäischen Luftfahrtbehörde genau vorgegeben", erläutert der ÖAMTC-Pilot. Hinzu kommen Trainingsflüge am Flugsimulator der Schweizer Luftwaffe in Emmen sowie unter realen Bedingungen in Polen.

 

Im anschließenden "Advanced Flight Training" werden die Piloten aus Polen auf die Einsatzpraxis vorbereitet. "Sowohl am Simulator als auch mit dem Hubschrauber werden Flüge und Außenlandungen bei unterschiedlichsten Rahmenbedingungen durchgeführt", gibt Brunner Einblick in den Trainingsalltag. Auf diese insgesamt vier intensiven Trainingswochen folgt eine sechswöchige Phase, in der das Gelernte in die Praxis umgesetzt wird.

 

Im dritten Teil der Ausbildung geht es dann darum, die Piloten der LPR zu Fluglehrern für den Nachtflug-Betrieb auszubilden. Im Zuge dieser Trainingswoche absolvieren sie unter anderem acht Nachtflugstunden von der Sitzposition des Fluglehrers aus. "Erst nach Abschluss dieser Phase sowie eines Checkfluges, sind sie berechtigt, sowohl Piloten als auch Flugretter im Nachtflug zu schulen", berichtet ÖAMTC-Pilot Brunner abschließend.

 

ÖAMTC
Ralph Schüller
Öffentlichkeitsarbeit

 

Foto:  (c) E. Weber
Foto: (c) E. Weber

ÖAMTC-Flugrettung: 4.497 Einsätze während der Sommer-monate

 

1.001 Einsätze in Niederösterreich geflogen, 62 davon während der Nachtstunden

 

Wien (OTS) - Wenn es Sommer wird, steigen die Einsatzzahlen bei der ÖAMTC-Flugrettung kräftig an. Einsatzstärkster ÖAMTC-Notarzthubschrauber zwischen Ende Juni und Anfang September (30. Juni bis 9. September) war der in Wien stationierte Christophorus 9. Dieser Helikopter wurde zu 410 Einsätzen in Wien, Niederösterreich und dem nördlichen Burgenland alarmiert.

 

"Wirft man einen Blick auf die Bundesländerstatistik so zeigt sich, dass nahezu ein Viertel aller Einsätze der ÖAMTC-Flugrettung in Niederösterreich geflogen wurde", berichtet deren Geschäftsführer, Reinhard Kraxner. "In Niederösterreich kam es durchschnittlich zu rund 14 Notarzthubschraubereinsätzen pro Tag. Das macht in Summe 1.001 Einsätze für die Sommermonate." 62 davon flog Christophorus 2 – der erste Notarzthubschrauber Österreichs im rund-um-die Uhr Betrieb – während der Nachtstunden. "Diese rund zwei Einsätze pro Nacht zeigen, dass ein 24-Stunden-Einsatzbetrieb sinnvoll ist", so Kraxner.

 

Einsätze nach Bundesland

 

Niederösterreich 1.001 Tirol 710 Steiermark 645 Oberösterreich 595 Kärnten 413 Burgenland 304 Benachbartes Ausland 258 Salzburg 233 Vorarlberg 210 Wien 128

 

Breites Einsatzspektrum während der Sommermonate

 

Gerade die Sommermonate haben wieder aufgezeigt, wie breit das Einsatzspektrum der ÖAMTC-Notarzthubschrauber ist. Es reicht von internistischen und neurologischen Notfällen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall (2.203 Einsätze) über Verkehrsunfälle (436 Einsätze) bis hin zu Sport- und Freizeitunfällen (225 Einsätze).

 

Mit rund neun Prozent aller Alarmierungen liegen Sport- und Freizeitunfälle im alpinen Bereich auf Platz fünf der Sommerstatistik. "Im Bergsport gibt es weder Winter- noch Sommerpause", sagt der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. "Auch Trendsportarten wie Rafting, Canyoning, Sportklettern, Mountainbiken oder Paragleiten locken immer mehr Abenteuerlustige in Österreichs Berge." Gerade in den Bergen werden die ÖAMTC-Notärzte mit allen Arten von Verletzungen konfrontiert: Von simplen Knöchelfrakturen bis hin zu Abstürzen, die nicht nur im alpinen Gelände sondern häufig auch auf Wanderwegen passieren. Zahlreiche Einsätze in den Alpen sind aber auch auf akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Unfälle in unzugänglichem Gelände stellen vor allem die Bergeteams vor hohe Anforderungen. Meist ist eine Landung der ÖAMTC-Notarzthubschrauber in unmittelbarer Nähe zum Notfallort nicht möglich. Daher werden Flugrettungssanitäter und Notarzt am Tau hängend zur Unglücksstelle geflogen.

 

Aus medizinischer Sicht spricht vor allem der Faktor Zeit für die Erstversorgung durch einen Notarzthubschrauber. Verunfallte können auch in entlegenen Gebieten schneller erreicht, geborgen und ärztlich versorgt werden.

 

Die ÖAMTC-Flugrettung

 

In der Notfallrettung zählt jede Minute. Mit ihren Notarzthubschaubern steht die ÖAMTC-Flugrettung an 365 Tagen im Jahr als vielseitiger und effizienter Bestandteil des Gesundheitssystems für die österreichische Bevölkerung im Einsatz. Ganz gleich ob Herzinfarkt, Schlaganfall, Verkehrsunfall oder Frühgeburt – die 16 Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung bringen modernste Medizin und hochqualifizierte Notärzte und Flugretter direkt zum Patienten. Sie erreichen Menschen im gebirgigen Gelände genau so wie in dicht besiedelten Regionen, um Patienten rasch und schonend in ein geeignetes Krankenhaus zu fliegen.

 

ÖAMTC
Ralph Schüller
Öffentlichkeitsarbeit

Foto: ÖAMTC (c) 2018
Foto: ÖAMTC (c) 2018

ÖAMTC: „Engel“ rettete kleinen Tristan

 

ÖAMTC-Pannenfahrer Karl Deisenberger holte drei Monate altes Baby aus versperrtem Auto

 

Wien (OTS) - Freitag, 12:50 Uhr: Karl Deisenberger war gerade auf dem Weg zurück zum Stützpunkt in seine Mittagspause, als ein Notruf einging. In Pyhra (bei St. Pölten) war ein Baby im Fahrzeug eingesperrt. Frau R. und der kleine Tristan kamen gerade Zuhause an, als das Malheur passierte: Der 3 Monate alte Knirps war gemeinsam mit der Handtasche, in der sich Autoschlüssel, Haustürschlüssel und Handy befanden, im Auto versperrt. Sie lief zum Nachbarn, um den Notruf abzusetzen.

 

Der Notruf wurde – vor allem auch angesichts der aktuellen Temperaturen - von der ÖAMTC-Nothilfezentrale mit höchster Dringlichkeit eingestuft und umgehend an Pannenfahrer Deisenberger weitergegeben. Er setzte sich unverzüglich in sein Pannenauto und traf binnen kürzester Zeit am Einsatzort ein. Wenige Sekunden und ein paar Handgriffe später war Tristan in Sicherheit. Verschwitzt, aber wohlauf in den Händen der Mutter. "Frau R. war natürlich sehr dankbar", so Deisenberger. "Das ist für uns Pannenfahrer grundsätzlich ein Routineeinsatz. Jährlich rücken wir über 30.000 Mal aus, um versehentlich versperrte Autos aufzuschließen. Allerdings sind nur selten Kinder im Fahrzeug eingeschlossen."

 

Häufig ist das auf Unachtsamkeit zurückzuführen. Allerdings: "Viele Fahrzeuge sperren automatisch zu, wenn man binnen 30 Sekunden keine Türe öffnet. Generell bringen daher Autofahrer die Diebstahlvorkehrungen ihrer eigenen Fahrzeuge in unangenehme Situationen", so Deisenberger. Um die Gefährlichkeit, besonders in der Sommerhitze, weiß er ebenfalls Bescheid. Seine Warnung: "Schon 15 Minuten bei praller Sonne im geschlossenen Auto können für Babys und Kleinkinder lebensgefährlich sein."

 

ÖAMTC
Öffentlichkeitsarbeit

Feierliche Eröffnung des ÖAMTC-Cityshop Schubertring

 

Kindersitz-Kompetenzzentrum, größtes ÖAMTC-Reisebüro, Loungebereich – Flagship-Store setzt neue Maßstäbe

 

Wien (OTS) - Das geschichtsträchtige Gebäude am Wiener Schubertring war bis Ende 2016 der Sitz des ÖAMTC. Die Bürobereiche aus den oberen Etagen siedelten mit der Eröffnung des ÖAMTC-Mobilitätszentrums Ende 2016 nach Erdberg. Der Cityshop am Schubertring blieb bestehen und wurde in den vergangenen Monaten komplett umgebaut und modernisiert. Am Freitag, den 23. März 2018, fand die feierliche Eröffnung statt. "Bei der Umgestaltung wurde neben modernem und elegantem Design auf eine völlig neue Struktur mit Wohlfühlfaktor gesetzt – denn beim ÖAMTC steht der Mensch im Mittelpunkt. Das spürt man auch in unserem neuen Cityshop", betonte ÖAMTC-Präsident Gottfried Wanitschek die Bedeutung des persönlichen Kundenkontakts in einer zunehmend digitalen Welt.

 

Der neue Flagship-Store ist nicht nur ein modernes Servicecenter für Mitglieder und Kunden, er spiegelt auch den Wandel vom Autofahrer-zum innovativen Mobilitätsclub wider. "Mit mehr als zwei Millionen Mitgliedern ist der ÖAMTC als größter Interessenvertreter seinen Mitgliedern verpflichtet und muss Veränderungen aktiv mitgestalten. Mit unserem Cityshop setzen wir neue Schwerpunkte im Kundenservice", erklärte ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold bei der Eröffnungsfeier.

 

Café, Reisebüro, Kindersitzwelt - Cityshop Schubertring neu

 

In nur vier Monaten Umbau wurde das Innenleben des Cityshops komplett neu gestaltet: Die Dienststelle wurde neu strukturiert, Beratungsplätze von Grund auf modernisiert. Ein Café inklusive Loungebereich lädt zum Verweilen ein. Das österreichweit größte und modernste ÖAMTC-Reisebüro bietet eine umfassende Produktpalette aller renommierten Veranstalter und Reedereien. Rechtsberatung, Versicherungsservice und ein großer Shop komplettieren das Servicecenter für Mitglieder und Kunden am Schubertring.

 

Neu im Erdgeschoß des Ringpalais‘ ist die ÖAMTC-Kindersitzwelt. Im Kindersitz- Kompetenzzentrum stehen ein umfassendes, vom ÖAMTC geprüftes Kindersitz-Sortiment inklusive Zubehör, Kindersicherheits-Artikeln bis hin zu Spielwaren zur Verfügung. Die richtige Montage und Verwendung von Kindersitzen kann direkt in einem Fahrzeug, das im Shop integriert wurde, praxisnah veranschaulicht werden.

 

ÖAMTC-Investitionsoffensive in Wien

 

Die Neugestaltung des ÖAMTC-Cityshop Schuberting ist Teil einer Infrastruktur-Offensive des Clubs in der Bundeshauptstadt. "Mit dem Ausbau des Dienststellen-Netzes sichern wir unsere Dienstleistungsqualität und Leistungsstärke gegenüber unseren rund 410.000 Mitgliedern in Wien", unterstrich Ernst Kloboucnik, ÖAMTC-Direktor Wien, Niederösterreich und Burgenland im Rahmen der Eröffnungsfeier und führte weiter aus: "2016 wurde der ÖAMTC-Stützpunkt Donaustadt neu gebaut und eröffnet, im dritten Bezirk wurde das neue Mobilitätszentrum für ca. 800 Mitarbeiter errichtet, wo auch ein Stützpunkt integriert ist – und heute eröffnen wir unseren neu gestalteten Cityshop Schubertring."

 

Facts & Figures zum ÖAMTC-Cityshop Schubertring

 

* Leistungen: Beratungen rund um ÖAMTC-Clubleistungen, kostenlose Rechtsberatung für Mitglieder, Versicherungsservice, das österreichweit größte und modernste Reisebüro des Clubs, die ÖAMTC-Kindersitzwelt sowie einen großzügigen Shop inklusive Café und Loungebereich

 

* Team: Ein ca. 30-köpfiges Team rund um Cityshop-Leiter Jürgen Fuhrmann betreut pro Jahr rund 90.000 Mitglieder und Kunden.

 

* Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8 bis 18 Uhr und Sa von 9 bis 13 Uhr.

 

Weitere Informationen findet man online unter www.oeamtc.at.

 

ÖAMTC
Unternehmenskommunikation

 

Fotos:  G. Hornik (c) 2018

Symbolbild: (c) E. Weber
Symbolbild: (c) E. Weber

18.251 Einsätze für die ÖAMTC-Flugrettung im Jahr 2017

 

Schnelle Hilfe aus der Luft in ganz Österreich

 

Wien (OTS) - 2017 flogen die Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung 18.251 Einsätze. Das bedeutet einen Anstieg von 2,5 Prozent gegenüber 2016 (17.814 Einsätze). "Gerade in der Notfallmedizin kommt dem Faktor Zeit große Bedeutung zu", weiß der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, Reinhard Kraxner. "In erster Linie geht es darum, hochqualifizierte Notärzte und Flugretter sowie modernste medizinische Technik rasch an den Notfallort zu bringen. Um dann, nach einer umfassenden Versorgung, die Patienten in das für sie geeignetste Krankenhaus zu fliegen."

 

Einsatzursache Nummer 1 waren mit rund 36 Prozent der Einsätze internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. An zweiter Stelle folgen Unfälle bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld mit 14,7 Prozent, gefolgt von Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Gelände mit zwölf Prozent. 7,8 Prozent der Einsätze waren Alarmierungen nach Verkehrsunfällen.

 

Am häufigsten wurden im vergangenen Jahr Christophorus Europa 3 in Suben und Christophorus 9 in Wien alarmiert. Sie absolvierten jeweils 1.675 Einsätze. Danach folgten Christophorus 6 (1.449) und Christophorus 12 in Graz (1.445). Auch der in Oberwart stationierte Christophorus 16 flog heuer erstmals über 1.000 Einätze.

 

Betrachtet man die Bundesländer, so gab es in Niederösterreich die mit Abstand meisten Einsätze der ÖAMTC-Notarzthubschrauber (4.040) Insgesamt sieben ÖAMTC-Flugrettungsstützpunkte (auch aus angrenzenden Bundesländern) kamen hier zum Einsatz. Danach folgten Oberösterreich (2.734 Einsätze, sechs Stützpunkte) und Tirol mit 2.718 Einsätzen von fünf Stützpunkten.

 

Die Einsatzzahlen der 16 ÖAMTC-Notarzthubschrauber – in Klammern die Zahlen aus 2016

 

Christophorus 1 Innsbruck 785 (691)

Christophorus 2 Gneixendorf 1.321 (1.084)

Christophorus 3 Wiener Neustadt 1.327 (1.356)

Christophorus 4 Reith 972 (924)

Christophorus 5 Zams 835 (816)

Christophorus 6 Salzburg 1.449 (1.333)

Christophorus 7 Lienz 672 (588)

Christophorus 8 Nenzing 829 (760)

Christophorus 9 Wien 1.675 (1.910)

Christophorus 10 Linz 1.202 (1.161)

Christophorus 11 Klagenfurt 1.268 (1.359)

Christophorus 12 Graz 1.445 (1.360)

Christophorus 14 Niederöblarn 889 (861)

Christophorus 15 Ybbsitz 869 (842)

Christophorus 16 Oberwart 1.033 (914)

Christophorus Europa 3 Suben 1.675 (1.848)

Zusatzmaschine 5 (7)

 

2017 - Jahr der Innovationen

 

Gleich zwei innovative Highlights prägten das Jahr 2017 für die ÖAMTC-Flugrettung. Bereits zu Jahresbeginn startete am Stützpunkt von Christophorus 2 in Gneixendorf (Niederösterreich) der rund-um-die-Uhr Pilotbetrieb. "Wir haben uns darauf knapp ein Jahr vorbereitet, haben in modernste Ausrüstung investiert und die Crews umfassend darauf eingeschult", berichtet Kraxner. "220 Einsätze im ersten Jahr zeigen, dass der Bedarf dafür gegeben ist." Die zweite Innovation kommt von der HeliAir, dem Technikbetrieb der ÖAMTC-Flugrettung. Auf den wichtigsten Hubschraubermessen Europas und Nordamerikas wurde die erste selbsttragende Innenraumverkleidung der Luftfahrt präsentiert. KOKON ermöglicht es, nahezu jede Adaption des Helikopter-Innenraums zeit- und kostensparend durchzuführen.

 

Die ÖAMTC-Flugrettung

 

In der Notfallrettung zählt jede Minute. Mit ihren Notarzthubschaubern steht die ÖAMTC-Flugrettung an 365 Tagen im Jahr als vielseitiger und effizienter Bestandteil des Gesundheitssystems für die Österreichische Bevölkerung im Einsatz. Ganz gleich ob Herzinfarkt, Schlaganfall, Verkehrsunfall oder Frühgeburt – die 16 Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung bringen modernste Medizin und hochqualifizierte Notärzte und Flugretter direkt zum Patienten. Sie erreichen Menschen im gebirgigen Gelände ebenso wie in dicht besiedelten Regionen, um Patienten rasch und schonend in ein geeignetes Krankenhaus zu fliegen.

 

ÖAMTC-Kommunikation
Stefan Tschernutter

ÖAMTC und AUVA eröffnen neuen "Hallo Auto"-Standort in Wien

Neuer Veranstaltungsort sichert Verkehrserziehung für 5.500 Kinder jährlich

 

Wien (OTS) - Beim Verkehrssicherheitsprogramm "Hallo Auto" lernen Volksschüler unter anderem, dass sich der tatsächliche Anhalteweg eines Fahrzeuges aus Reaktions- und Bremsweg zusammensetzt. Mit speziell umgebauten Fahrzeugen und spielerischen Übungen hat der ÖAMTC in Kooperation mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) in Wien bisher 170.800 Kinder fit für den Straßenverkehr gemacht und damit einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Unfallzahlen geleistet. Heute hat das Programm beim ÖAMTC Mobilitätszentrum in Erdberg ein neues Zuhause erhalten, in dem jährlich rund 5.500 Kinder auf ihre mobile Zukunft und den Schulweg vorbereitet werden. Im Vorjahr wurden in Wien 280 Kinder als ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie etwa Fußgänger, Rad- oder Skateboardfahrer verletzt und eines getötet. 68 von ihnen sind am Schulweg verunglückt.

"Dieser neue Standort liegt ideal und vor allem sicher. Von der U-Bahnstation Erdberg sind die Schüler in fünf Minuten hier, ohne eine Straße überqueren zu müssen", erklärt ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold. Verkehrserziehung muss Spaß machen und dementsprechend werden die Kurse gestaltet. Besonders beliebt ist die Übung, in der die Schüler in extra umgebauten Autos selbst auf das Bremspedal treten dürfen. Bei den weiteren Übungen von "Hallo Auto" steht das sichere Verhalten der Kinder als Fußgänger genauso am Plan wie die richtige Sicherung im Auto. Als Schwerpunkt wird den Kindern vermittelt, welche Auswirkungen die Reaktionszeit des Fahrers und die Geschwindigkeit des Autos auf den Anhalteweg haben. Schmerold: "Je früher und öfter sich Kinder mit den Risiken des Straßenverkehrs beschäftigen, desto nachhaltiger ist die Wirkung solcher Programme. Beim ÖAMTC gibt es deshalb für jede Altersklasse – vom Kindergarten bis in die Mittelschule – das richtige Verkehrserziehungsprogramm."

Verkehrserziehung verhindert Unfälle

 

Die Kinder setzen sich bei "Hallo Auto" auf spielerische Art und Weise mit schwierigen Situationen auseinander. "Für die AUVA ist die Sicherheit der Kinder ein besonders wichtiges Anliegen und Vorbeugung steht dabei an erster Stelle. Die Aktion ist eine von vielen Präventionsmaßnahmen im Schülerbereich, die uns hilft, die Sicherheit der Kinder am täglichen Schulweg zu erhöhen", erklärt Alexander Bernart, Leiter der AUVA-Landesstelle Wien

 

Weitere Informationen zu den Kinder-Verkehrssicherheitsprogrammen des ÖAMTC findet man unter www.oeamtc.at/verkehrserziehung. Infos zu allen Verkehrssicherheitsaktionen des ÖAMTC gibt es außerdem unter www.oeamtc.at/makeroadssafe .

 

ÖAMTC-Kommunikation

Fotos: M. Sebek © 2017

ÖAMTC-Flugrettung flog seit Jahresbeginn 2.880 Einsätze

 

LH Mikl-Leitner: „Erfolgsgeschichte seit Jahren und Jahrzehnten“

 

St. Pölten (OTS/NLK) - „Die Flugrettung in Niederösterreich schreibt seit Jahren und Jahrzehnten eine Erfolgsgeschichte. Sie ist seit 1983 ein ganz zentraler Baustein für die Sicherheit und das Gesundheitswesen im Land“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute, Montag, im Zuge einer Pressekonferenz am Flugplatz Krems-Gneixendorf. Gemeinsam mit Landesrat Maurice Androsch, dem neuen Präsidenten des ÖAMTC Gottfried Wanitschek, ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold und dem Geschäftsführer der Flugrettung Reinhard Kraxner zog die Landeshauptfrau Bilanz.

Der Stützpunkt der Flugrettung in Krems sei vor 34 Jahren gegründet worden, 2015 erfolgte die Verlegung von Krems nach Gneixendorf, informierte Mikl-Leitner. Weitere Standorte der Flugrettung in Niederösterreich befinden sich in Ybbsitz und Wiener Neustadt. Dank all dieser Stützpunkte habe man in Niederösterreich „ein optimales Netzwerk im Bereich der Flugrettung zur Verfügung“. Dazu leiste man seit Anfang des Jahres „Pionierarbeit für ganz Österreich“, weil ein Notarzthubschrauber 24 Stunden am Tag eingesetzt werden könne.

Der „Christophorus“ in Niederösterreich sei innerhalb von drei Minuten nach der Alarmierung abflugbereit, betonte die Landeshauptfrau, dies sei „eine ganz große Leistung“. Sie hob in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung der Zusammenarbeit mit „Notruf 144“ hervor. Im Schnitt dauere es 14 Minuten, bis der Hubschrauber am Notfallort ankomme und rund 43 Minuten, bis der Patient – erstversorgt und stabilisiert – dem Krankenhaus übergeben werden könne.

Seit Jahresbeginn seien in Niederösterreich 2.880 Einsätze geflogen worden, bilanzierte Mikl-Leitner, rund 900 von Gneixendorf aus. 111 Mal seien Hubschrauber aus anderen Bundesländern in Niederösterreich im Einsatz gewesen, 447 Mal haben Hubschrauber der niederösterreichischen Standorte in anderen Bundesländern Hilfe geleistet.

Die Landeshauptfrau betonte die Zusammenarbeit zwischen Piloten, Notärzten und Flugrettern, die über den Erfolg entscheide, sowie auch die Zusammenarbeit zwischen dem Land Niederösterreich und dem ÖAMTC.

Das Notfallwesen in Niederösterreich sei „neu und stark aufgestellt“, sagte Landesrat Androsch in seiner Stellungnahme, man wolle „den Patientinnen und Patienten die bestmögliche Hilfe gewährleisten“.

Bereits 130 Mal habe der Hubschrauber in der Nacht vom Stützpunkt Gneixendorf abgehoben, informierte Androsch über den Hubschrauber-Rettungsdienst in der Nacht und bedankte sich für das Engagement des ÖAMTC: „Mit diesem Pilotprojekt ist Niederösterreich ein Beispiel für ganz Österreich“.

Der neue Präsident des ÖAMTC Gottfried Wanitschek bezeichnete die Flugrettung als „Rückgrat der Notfallversorgung“, er sei überzeugt, dass die Flugrettung in Zukunft noch an Bedeutung zunehmen werde.

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
Mag. Christian Salzmann 

ÖAMTC präsentiert FIA-Kampagne #3500LIVES mit Formel 1-Stars

Da man uns rechtlich fragwürdig den Zutritt verweigerte bringen wir hier nur den APA / OTS Pressetext

APA / OTS Pressetext
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Foto:  e.Weber  (c) 2016
Foto: e.Weber (c) 2016

ÖAMTC-Flugrettung:

 

Europäischer Flugrettungsgipfel in Wien

 

 

Symposium des European HEMS and Air Ambulance Committee (EHAC)

 

Wien (OTS) - Über 50 Experten aus allen Teilen Europas trafen sich am 7. und 8. Juni bei der ÖAMTC-Flugrettung in Wien. Vertreten waren neben diversen Flugrettungsorganisationen auch Hersteller von Hubschraubern und Medizintechnik sowie wichtige Zulieferer. "Dieses jährlich stattfindende Treffen ist eine wichtige Plattform für den Austausch von Fachmeinungen und Erfahrungen", unterstreicht Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, den Stellenwert des EHAC-Symposiums.

 

In Fachvorträgen internationaler Referenten wurden politische, medizinische, flugbetriebliche und technische Aspekte und Entwicklungen rund um die Flugrettung thematisiert und aus den unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. "In erster Linie geht es darum, einheitlich hohe Qualitätsstandards in den unterschiedlichsten Bereichen zu etablieren", erklärt Kraxner. "Gerade in der Patientenversorgung oder in der Weiterbildung kann man voneinander lernen und Synergien ganz im Sinne der Patienten schaffen."

 

Ausführlich erörtert wurde zudem ein flugsicherheitsrelevanter Punkt: Durch ihre zunehmende Verbreitung stellen Drohnen eine ernstzunehmende Gefahr für die Luftfahrt dar. "In diesem Zusammenhang sind der EHAC Richtlinien für eine gemeinsame und sichere Nutzung des Luftraums ein großes Anliegen", weiß Kraxner.

 

Generell ist der Bereich der Flugrettung auch sehr stark von rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflusst und abhängig. "Das EHAC-Symposium dient daher auch immer dazu, gemeinsame Interessen herauszuarbeiten und zu formulieren, um so einstimmig gegenüber Behörden auftreten zu können", erläutert der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung.

 

Über die EHAC

 

Das European HEMS and Air Ambulance Committee (EHAC) ist der Dachverband der europäischen Flugrettungsorganisationen. Am Anfang stand die Idee zu einem regelmäßigen Gedanken- und Erfahrungsaustausch über die europäischen Grenzen hinweg. 1997 trafen sich dann erstmals die Flugretter aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden in München. Aus den relativ bescheidenen Anfängen entwickelte sich mit der Gründung der EHAC rasch ein stimmgewaltiges Sprachrohr der europäischen Flugrettung. Die EHAC ist eine Fachorganisation, die die gesamte Bandbreite von in der Notfallmedizin genutzten Flugrettungsmitteln abdeckt.

 

ÖAMTC / APA

 

Foto:  E. Weber (c) 2017
Foto: E. Weber (c) 2017

Neue ÖAMTC-Website online – www.oeamtc.at

 

 

Serviceorientiert, aufgeräumt und verständlich

 

Wien (OTS) - Die Website www.oeamtc.at ist Österreichs größtes Serviceportal für Mobilität und Reise und erscheint nun im völlig neuen Look. "Gemeinsam mit unserem Projektpartner strg.at haben wir eine optisch aufgeräumte Website mit einem modernen Design umgesetzt.

 

Die Inhalte sind jetzt klarer strukturiert und leichter zu finden", so Martin Paweletz, Leiter der ÖAMTC-Medien. Laut der Österreichischen Webanalyse (ÖWA) haben die elektronischen Medien des ÖAMTC eine Reichweite von 13,5 Prozent – 840.000 Personen nutzen die Dienste monatlich.

 

Neben dem neuen Design ist die größte Veränderung, dass die Inhalte nun in Themen zusammengefasst werden. "Wir wissen, dass die Nutzer unserer Website ein konkretes

Informationsbedürfnis haben. Mit der neuen Struktur richten wir uns nach diesem Bedürfnis und den Suchanfragen der User und beantworten die Fragen zu einem Thema ganzheitlich", erklärt Paweletz. So werden beispielsweise sämtliche Informationen zum Thema Autokauf gebündelt. Alle Aspekte dieses Themas werden gesammelt abgedeckt – egal von welcher Fachabteilung des ÖAMTC sie kommen. "Mit dieser neuen Website verfügen wir über einen serviceorientierten und übersichtlichen Internetauftritt, verständliches Wording, klare Themen-Zusammenstellung und personalisierte Elemente", so der Leiter der ÖAMTC-Medien. Next Step: Personalisierung der Services

 

Die neue Website ist ein weiterer Puzzlestein in der Modernisierung des Wissensmanagements beim ÖAMTC. Gemeinsam mit der Digitalagentur strg.at werden nun viele Services des ÖAMTC überarbeitet und neu digitalisiert. "Die größten Herausforderungen in dieser Arbeit sind die unzähligen Schnittstellen des Systems, eine nahtlose Integration von Content-Architektur, semantischen Technologien und die grafische Konzeption, die diese User-Experience auch wirklich bis zum Mitglied durchhält. Jetzt arbeiten wir an den Datenstrategien und einer hochgradigen Personalisierung der Services", erklärt Jürgen Schmidt, Geschäftsführer von strg.at.

 

ÖAMTC / APA

Der Marcus Preis 2017 des ÖAMTC

 

Sigfried Marcus ist der Namensgeber für den bedeutensten Automobilpreis Österreichs

 

Am 31. März vergab der ÖAMTC in seiner neuen Mobilitätszentrale in Erdberg zum 5. Mal den „Marcus“ an die beliebtesten und wirtschaftlichsten Autos sowie die Wegweiser in die Automobile Zukunft.

 

Nahezu alle großen Automarken waren mit ihren Vertretern vor Ort und harrten der Dinge die da kommen sollten.

 

Die Abräumer waren Fiat und Citroen / Renault, dafür konnte Opel mit seinem Ampera E den Preis für wegweisende Technologie erringen.

 

Elektroautos und Hybridantriebe werden wohl die Zukunft sein, wo Toyota schon vor Jahren der Vorreiter war mit dem ersten Serienmäßig hergestellten Hybridantrieb, knüpft jetzt wohl Opel an.

 

12 Preisträger durften sich am Schluss über den futuristisch gestalteten Preis freuen, der sicher auch Verkaufsfördernd wirkt.

 

Alle Preisträger und weitere Infos zum „Marcus 2017“ sind hier zu finden: 

 

http://www.oeamtc.at/portal/marcus+2500++1393119+10108

 

E. Weber

 

ÖAMTC Info "Marcus 2017"
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Eröffnung & Mitgliedertag in der neuen

ÖAMTC Zentrale in Erdberg

 

Fotos:  E. Weber  (c) 2017

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