Bilder & Berichte über Einsätze betreffend der Flüchtlingsproblematik

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Wiens Bürgermeister Michael Häupl und Flüchtlingskoordinator Christian Konrad luden am Donnerstagabend zum “Fest der Dankbarkeit” in die Marx Halle, um 2.000 Flüchtlingshelfern persönlich ihre Dankbarkeit auszusprechen.


“Unseren Respekt und unser Danke” sagten Donnerstagabend der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Flüchtlingskoordinator Christian Konrad allen Menschen, die Flüchtlingen mit Zeit oder Spenden unterstützt haben – konkret aber jenen 2.000 Helfern, die zum “Fest der Dankbarkeit” in die Marx Halle Wien geladen waren.
“Sie geben Österreich ein menschliches Gesicht”, würdigten Häupl und Konrad die – freiwilligen oder im Dienst der Stadt Wien – Menschen, die sich für die Flüchtlinge engagiert haben. Klar war für die beiden Gastgeber aber auch, dass “dieser Abend kein Abschlussfest” ist, sondern nur “eine kurze Verschnaufpause” – denn auch diese Nacht und in den kommenden Wochen und Monaten werden weiter schutzsuchende Menschen nach Österreich kommen.


Artikel: Vienna.at  (c) 2015      Bild:  APA  (c) 2015

Wenig los am Westbahnhof, am Samstagmittag


Bilder:  E. Weber  (c) 2015

27. September 2015;

Die Linie D wurde Sonntageband nur bis Quartier Belvedere geführt

 

So viele Flüchtlinge am Hauptbahnhof, dass sogar die Straßenbahnstation gesperrt werden musste

 

Aus Sicherheitsgründen musste am Sonntagabend die D Wagenstation am Hauptbahnhof Ost von der Polizei gesperrt werden, weil zahlreiche Flüchtlinge zu versorgen waren und diese so immer wieder auch mit der Straßenbahn in Konflikt kamen.

 

Da sich die Versorgungsstelle im Ostebereich des Hauptbahnhofes befindet, weil dort die ÖBB die Fahrradgarage als vorübergehenden Schlafplatz sowie auch die dortige Bahnhofshalle als solchen zur Verfügung stellte, wurde auch die restliche Logistik dort errichtet.

So gibt es in und außerhalb der Halle Verpflegungsstationen, Erste Hilfe und Ausgabe der Sachspenden. Auch die Lagerung und Sortierung der Spendengüter erfolgt vor Ort, sodass mehr als 500m² am „Osteck“ für die Flüchtlingsbetreuung zur Verfügung stehen.

 

Auf Grund der Wetterlage haben sich schon vor Tagen Flüchtlinge auch in der Straßenbahnunterführung mit Zelten, Decken & Schlafsäcken einquartiert bis sie in feste Unterkünfte gebracht werden konnten bzw. mit Zügen in Richtung Deutschland.

Am Sonntag wurden es so viele, dass eben die Straßenbahnstation gesperrt werden musste, selbst in der Straßenunterführung befanden sich am Abend Zelte am Gehsteig!

 

Zahlreiche Flüchtlinge lagerten auch in der Umgebung der Betreuungsstelle sowie im Bahnhof selbst um auf ihren Zug in Richtung Deutschland zu warten oder in Quartiere gebracht zu werden.

Ebenso zahlreiche Personen standen bei den ÖBB Schaltern an um Fahrkarten in Richtung Deutschland zu erwerben, nicht selten mit Hilfe von freiwilligen Helfern und Spendengeldern!

 

Wir beobachteten auch Salzburger Kleinbusse, welche Flüchtlinge aufnahmen und wohl mit nach Salzburg nahmen, denn Züge gab es keine mehr am Sonntagabend. Ebenso beobachteten wir Taxis, welche Flüchtlinge wohl von der Ungarischen Grenze zum Hauptbahnhof brachten!

Bis Redaktionsschluss kamen immer noch Flüchtlinge zum Hauptbahnhof, ein endlos scheinender Strom also.

 

E. Weber

 

 

Bilder:  E. Weber  © 2015

Bilder:  APA  (c) 2015
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Bild:  E. Weber  (c) 2015
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Flüchtlings WG Yunus
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Bilder:  H. Dohnal  (c) 2015

Flüchtlinge an Wiener Bahnhöfen am 15. September 2015


Aktuelle Flüchtlingssituation und Heereseinsatz an der Grenze zu Ungarn

Am Hauptbahnhof


Bilder:  H. Dohnal  (c) 2015

Am Bahnhof Meidling

Bilder:  E. Weber  (c) 2015

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(Dank an Vienna.at, unserem Medienpartner)

Bild:  APA  (c) 2015
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11. September 2015; Eine weitere Flüchtlingswelle rollte durch Österreich & Wien

Bilder sagen mehr als tausend Worte

 

am Westbahnhof

 

Bilder:  E. Weber  (c) 2015

 am Hauptbahnhof


Bilder:  E. Weber  (c) 2015

Tausende Flüchtlinge im Burgenländischen Grenzgebiet zu Ungarn unterwegs

 

Flüchtlinge marschierten über die Grenze nach Österreich und wurden freundlich aufgenommen

 

An der Grenze in Nickelsdorf spielten sich Szenen ab, wie man sie wohl das letzte Mal beim Ungarnaufstand 1956 oder der Balkankrise in den 80ern erlebte. Tausende Flüchtlinge aus dem Balkan, aus Afghanistan und vor allem Syrien kamen zu Fuß aus Ungarn, nachdem sie von ungarischen „Regierungsbussen“ 12km vor der Grenze quasi ausgesetzt wurden.

 

Erschöpft und viele auch erkrankt wankten viele über die grenze und wurden von Helfern sowie Sanitätern freundlich empfangen. Polizisten unterstützten und nahmen sich unter anderem vieler Kinder an, die am Ende ihrer Kräfte in deren Arme fielen und nicht selten sofort erleichtert einschliefen!

 

Trotzdem wurden die Meisten Flüchtlinge sofort auf eigenen Wunsch hin zu den Zügen in Richtung Wien verbracht, nur wenige blieben vor Ort und ließen sich Erstversorgen. So machten sich tausende Menschen auf den Weg nach Wien auf den Westbahnhof, wo sie ebenso freundlich empfangen wurden wie in Nickelsdorf.

Trotzdem wollten auch hier die Meisten nicht bleiben und machten sich mit den nächsten Zügen auf nach Deutschland. Nur 20 Personen ersuchten in Österreich um Asyl, wie aus Polizeikreisen zu erfahren war.

 

Am Abend wurden auf Grund der Wetterlage sowie der angespannten Situation in Nickelsdorf weitere Flüchtlingsunterkünfte in und um Nickelsdorf eingerichtet.

Unter anderem wurde die „Arena Nova“ am Festivalgelände des „Nova Rock“ adaptiert wie auch Hallen der ASFINAG in Parndorf.

Freiwillige Helfer und Rotkreuzmitarbeiter stellten Feldbetten sowie Mobilklos auf und warteten auf die unterkühlten sowie großteils patschnassen Flüchtlinge, welche mit Bussen in die Unterkünfte gebracht wurden.

 

Dort werden sie die Nacht verbringen und am Morgen mit Bussen & Zügen weiter nach Wien sowie direkt nach Rosenheim reisen!

Österreich und vor allem die freiwilligen Helfer bis hin zu Lokalpolitikern und der Exekutive ist auf jeden Fall ein super Zeugnis auszustellen, man arbeitete & arbeitet super zusammen, auch ohne viel Bürokratie und Vorgesetztenwahn, wie sonst meist üblich in diesem Land.

 

E. Weber

Bilder:  BVZ (c) 2015

Kommentar des Chefredakteurs

 

Ich war selbst Helfer im Burgenland und begeistert von der Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen, Hilfsorganisationen und Exekutive

 

Schon am Montag war ich am Wiener Westbahnhof im Einsatz neben meiner Tätigkeit als Journalist, wo ich die Helfer beim Verteilen der Hilfsgüter (vor allem Nahrungsmittel & Wasser) unterstützte. Doch auch die teilweise überforderte ÖBB Security unterstützte ich so manches Mal, insbesondere als ein Zug wieder teilweise geräumt werden musste, weil er überfüllt war – von Einfühlsamkeit der ÖBB Securitys kaum eine Spur, im Gegensatz zu den meisten anwesenden Polizisten, die mit mir dann dafür sorgten, dass es nicht zu gröberen Tumulten kam!

Ähnliche Zustände auch am Samstag am Bahnhof in Nickelsdorf, wie mir von Kollegen berichtet wurde, so wird mal wieder klar, dass die Firma Mungo ihre Mitarbeiter kaum ausbildet und diese so nur all zu oft im Alltagsgeschehen überfordert sind!?

 

Zurück zur Flüchtlingshilfe, ich war am Samstagabend dann in Nickelsdorf wie auch Parndorf im Einsatz. Wieder war ich von der unbürokratischen Zusammenarbeit aller Beteiligten begeistert und so konnte auch ich entsprechend helfen im Ordnungsdienst bei der Leitung der Flüchtlinge in die Unterkünfte.

Außerdem versorgte ich dutzende Personen mit Decken, Kleidung uvm., war also immer dort wo Not am Mann war!

Ganze Familien waren da unterwegs und waren sehr dankbar von uns so umsorgt zu werden insbesondere die Kinder.

 

Herzzerreißende Szenen spielten sich ab, als die Flüchtlinge über die Grenze kamen und so endlich der Unmenschlichkeit der Ungarn entkamen. Familien fanden sich wieder und viele waren so erschöpft, dass sie fast gleich nach der Grenzüberschreitung „umfielen“.

Polizisten nahmen Kinder in Empfang, die in ihren Armen einschliefen, Helfer wie ich versorgten sofort die erschöpften Menschen und mussten nicht selten ihre Tränen unterdrücken angesichts des Leides, welches da auftat!

 

Horrorgeschichten aus Ungarn, wo die Menschen angeblich von der Polizei verprügelt wurden, Familien getrennt und Blendgranaten von den Beamten eingesetzt wurden, ebenso wie Tränengas oder Pfefferspray. Zahlreiche Verletzungen der versorgten Personen schienen das auch zu beweisen, trotzdem gilt die Unschuldsvermutung.

Doch auch was die Menschen sonst erlebten in ihren Herkunftsländern wie auch auf der Flucht, ließ auch mich an der Menschlichkeit vieler Nationen und Menschen mehr als zweifeln!

 

Als die versorgten Flüchtlinge in Parndorf dann schliefen, tauschten auch wir Helfer uns aus, denn auch wir sind nur Menschen und haben Gefühle, die dann auch „ausbrachen“. Das war auch gut so, denn sonst hätten wir wohl kaum weiterarbeiten können! Die Dankbarkeit der Menschen wie auch die Augen der Kinder gaben & geben uns Mut zum weitermachen, schließlich werden wohl in den nächsten Wochen noch viele Menschen in Not versorgt werden müssen.

 

An dieser Stelle ein öffentlicher Dank an all die freiwilligen Helfer, die Sanitäter & Ärzte der Rettungsorganisationen insbes. meiner Kollegen vom Roten Kreuz, den Bundesheersoldaten und der zahlreichen Polizisten, die entgegen des oft Negativimages super menschliche Arbeit leisteten und leisten!

Egal wo immer Ihr im Einsatz seid, im Burgenland, in Niederösterreich in Wien oder auch in Salzburg – DANKE!

 

E. Weber ChR.



Bilder:  H. Dohnal  (c) 2015

Bild:  E. Weber  (c) 2015
Bild: E. Weber (c) 2015

(Dank an Vienna.at, unserem Medienpartner)

Flüchtlinge am Westbahnhof, welche von ungarn kommend nach Deutschland weiter wollten, am Nachmittag

des 31. August 2015.


Bilder:  E. Weber  (c) 2015

Bild:  E. Weber  (c) 2015
Bild: E. Weber (c) 2015
Bild:  LPD Wien  (c) 2015
Bild: LPD Wien (c) 2015

Presseaussendung der Polizei Wien


Wien – Leopoldstadt: Mutmaßlicher Schlepper festgenommen

Am 29.08.2015 konnte um 03.00 Uhr früh ein mutmaßlicher Schlepper durch Beamte des Stadtpolizeikommandos Brigittenau festgenommen werden.


Ein Zeuge hatte gegen 02.45 Uhr folgende Beobachtungen gemacht. Ein Klein-LKW mit ungarischen Kennzeichen stoppte im Bereich der Prater Hauptallee. Der Fahrer öffnete in weiterer Folge die seitliche Schiebetür des Kastenwagens und 20-30 im Laderaum befindliche Personen verließen den Transporter.


Der Zeuge verständigte umgehend die Polizei und konnte dank seiner genauen Beobachtungen den Beamten am Notruf das Kennzeichen des KFZ nennen. Diese veranlassten umgehend eine Fahndung nach dem Fahrzeug. Eine Funkstreife entdeckte den Klein-LKW im Zuge der Fahndung an der Kreuzung Lassalleestraße/Vorgartenstraße und nahm die Verfolgung des KFZ auf.


Trotz mehrerer Fluchtversuche gelang es den Polizisten den Kleintransporter auf der Reichsbrücke (Abfahrt Handelskai) zu stoppen. Der Fahrzeuglenker, ein 35-jähriger Mann, wurde festgenommen. Der Klein LKW sichergestellt.


LPD Wien

http://www.vienna.at/ermittler-fanden-ueber-70-leichen-im-klein-lkw/4435694

 

http://www.vienna.at/mehrere-festnahmen-nach-fluechtlingsdrama-auf-a4/4435811

 

 

Nach dem Flüchtlingsdrama Beschlagnahmte Schlepperfahrzeuge

in der Schüttelstraße (Wien Leopoldstadt)

 

Bilder:  E. Weber  (c) 2015        

(Dank an Vienna.at, unserem Medienpartner)

Bild:  LPD Wien  (c) 2015
Bild: LPD Wien (c) 2015

(Dank an Vienna.at, unserem Medienpartner)

Suche nach Flüchtlingen und Schleppern in Wien

 

Immer wieder ist die Polizei im Osten Wiens auf Schlepper & Flüchtlingssuche

 

Insbesondere abends und nachts mit dem Hubschrauber, welcher mit Nachtsichgerät & Wärmebildkamera ausgerüstet ist.

 

So sind alle Dinge & Lebewesen die Wärme abstrahlen selbst aus relativ großer Höhe (300m) noch für den Operator an Board sichtbar.

 

Er gibt dann die Koordinaten weiter an Einsatzkräfte am Boden, welche dann potenzielle Flüchtlinge oder auch Schlepper in Gewahrsam nehmen können!

 

 

E. Weber

 

 

 

Bilder:  T. Moser  (c) 2015

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