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Diverse Heeresbilder

Fahrzeuge & Ausrüstung

Fotos (c): BMfLV, BH, E. Weber, M. Sebek


Verteidigungsminister Kunasek übergibt „Hägglunds“

 

Neue Gefechtsfahrzeuge für die Gebirgstruppe

 

Wien (OTS) - Am 21. Februar übergab Verteidigungsminister Mario Kunasek im Rahmen eines militärischen Festaktes in der Andreas-Hofer-Kaserne in Absam, Tirol, die neuen Gefechtsfahrzeuge „Hägglunds“ an die 6. Gebirgsbrigade. Insgesamt werden 32 Fahrzeuge des Typs „Hägglunds“ an die Soldaten der Gebirgsbrigade übergeben.

 

Das Fahrzeug ist speziell an die Bedürfnisse der österreichischen Gebirgstruppe angepasst. „Mit dem ‚Hägglunds‘ erhält die Gebirgstruppe erstmals ein Gefechtsfahrzeug, welches den geschützten Transport der Soldaten bei Einsätzen im Hochgebirge und abseits von Straßen ermöglicht. Wir beleben damit unsere Kernaufgabe, die militärische Landesverteidigung“, so Kunasek.

 

Der „Hägglunds“ dient zum Transport der Gebirgstruppe, als bewegliche Befehlsstelle, zur Gefechtsfeldbergung verwundeter Soldaten und zum Gerätetransport. Das moderne Gefechtsfahrzeug bietet Schutz gegen Flachfeuer, Minen und atomare, biologische und chemische Bedrohungen. Die gepanzerten Transportfahrzeuge sind hochbeweglich, da sie aus zwei Kabinen bestehen, die über ein Gelenk miteinander verbunden sind. Angetrieben wird der „Hägglunds“ mit einem Raupenantrieb an beiden Fahrzeugteilen und einem 285 PS starken Turbodiesel-Motor.

 

Aufgeteilt werden die Gefechtsfahrzeuge auf das Jägerbataillon (JgB) 23 in Bludesch, das JgB 24 in Lienz, das JgB 26 in Spittal an der Drau und das Pionierbataillon 2 in Salzburg. Für jedes Bataillon sind 8 Stück geplant. Der Zulauf soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 85 Millionen Euro einschließlich Bewaffnung und Zusatzausrüstung wie etwa Funkausstattung, ABC-Schutz, Schneepflug, Seilwinden oder Brandunterdrückungsanlagen. Hergestellt wird der „Hägglunds" von der Firma BAE Systems in Schweden.

 

Das Gefechtsfahrzeug kann bis zu elf Personen transportieren. Die Knicklenkung ermöglicht es, das System mit einem besonders geringen Radius zu manövrieren. Das Rundum-Kamerasystem bietet ein 360-Grad-Sichtfeld vom geschützten Innenraum aus. Bewaffnet ist das Gefechtsfahrzeug mit einem 12,7mm überschweren Maschinengewehr. Dieses lässt sich aus dem Fahrzeuginnenraum bedienen. Zusätzlich lässt sich ein Schneeschild anbringen, um Wege befahrbar zu machen. Ein Anhänger mit einer Nutzlast von 1.500 Kilogramm kann am hinteren Wagen angekoppelt werden.

 

Bundesministerium für Landesverteidigung
Information & Öffentlichkeitsarbeit / Presse

 

Fotos:  © BMfLV

Bundesheer beendet Assistenzeinsatz „Schnee19“ – 258 Flugstunden und 87.000 Arbeitsstunden im Einsatz

 

Kunasek: „Ohne die Grundwehrdiener wäre der Einsatz in dieser Form nicht möglich gewesen. Die Österreicher können stolz auf ihre Soldaten sein.“

 

Wien (OTS) - Am 19. Jänner wurde der mit 6. Jänner begonnene Assistenzeinsatz „Schnee 19“ des Österreichischen Bundesheeres beendet. Erstmals fand ein Assistenzeinsatz in sechs Bundesländern gleichzeitig statt. In Spitzenzeiten waren bis zu 1.700 Soldatinnen und Soldaten am Tag, davon 910 Grundwehrdiener, 20 Hubschrauber, 30 Pionierfahrzeuge (u.a. Baggerlader, Senkmuldenkipper, Radlader) und 40 Transport- und Groß-Kfz gleichzeitig eingesetzt. Dabei wurden von den Soldaten insgesamt 87.000 Arbeitsstunden im Rahmen der Katastrophenhilfe geleistet. Zur Unterstützung der Bevölkerung und der zivilen Einsatzorganisationen waren die Bundesheerhubschrauber insgesamt 258 Stunden in der Luft und führten dabei 852 Starts und Landungen durch. Für 125 Lawinensprengungen vom Hubschrauber aus wurden 850 kg Sprengstoff verwendet. Für mögliche weitere Einsätze wurden ständig zwischen 750 und 1.000 Soldaten, darunter 9 Lawineneinsatzzüge, in Bereitschaft gehalten.

 

„Der Einsatz hat Mannschaft und Gerät alles abverlangt. Die Piloten sind ihre Einsätze zur Rettung von Personen und zur Unterstützung der Bevölkerung bei widrigsten Witterungs- und Sichtbedingungen geflogen. Das hat einmal mehr gezeigt wie wichtig Hubschrauber bei einem solchen Einsatz sind und dass sich die Bevölkerung auf die Hilfe aus der Luft verlassen kann,“ so Minister Kunasek.

 

Zum Einsatz kamen alle im Bundesheer eingesetzten Hubschraubertypen: S-70 „Black Hawk“, Agusta Bell 212, „Alouette“ III und die Bell OH-58 „Kiowa“. Im Rahmen von Lawinenerkundungs-, Transport- und Evakuierungsflügen wurden 850 Personen und 10 Tonnen an Lebens- und Betriebsmittel sowie medizinische Güter transportiert und insgesamt 31 Windenbergungen durchgeführt. Mittels „Downwash“ der Hubschrauber wurden Bäume in der Nähe von Straßen und Stromleitungen vom Schnee befreit und so ein Umstürzen und Unterbrechen der Verkehrswege und Stromversorgung verhindert.

 

In den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Steiermark, Oberösterreich und Niederösterreich unterstützten die am Boden eingesetzten Soldaten, darunter auch Pioniereinheiten mit schwerem Gerät, die zivilen Einsatzkräfte beim Freischneiden und Räumen von Straßen, beim Abschaufeln von Dächern, beim Wiederherstellen von Fernmeldeverbindungen, bei Aufräumarbeiten und bei der Personensuche. 

 

„Ohne den Einsatz der Grundwehrdiener wäre die Hilfe in dieser Form nicht möglich gewesen. Die Österreicher können stolz auf ihre Soldaten sein. Ich möchte allen eingesetzten Kräften, den Soldaten sowie den zivilen Einsatzorganisationen meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Nur gemeinsam waren wir in der Lage, der Bevölkerung so rasch zu helfen“, führt Verteidigungsminister Mario Kunasek weiter aus. 

 

In schwer zugänglichen oder von der Außenwelt abgeschnittenen Orten versorgte das Bundesheer die Bevölkerung mit dringend benötigten medizinischen Gütern sowie mit Nahrungs- und Betriebsmitteln vom Boden und aus der Luft.

 

In den nächsten Wochen werden die eingesetzten Grundwehrdiener die von Minister Kunasek angeordnete Dienstfreistellung je nach Dauer und Schwere ihres Einsatzes konsumieren. „Die Soldaten haben sich diese Dienstfreistellung mehr als nur verdient. Sie ist eine Wertschätzung für ihre geleistete Arbeit“, so Kunasek.

 

Bereits seit November des letzten Jahres sind rund 400 Alpinsoldaten bei Lawinen- und Schneekatastrophen auf Abruf bereit. Mit insgesamt zwölf Lawineneinsatzzügen in sieben Bundesländern (ausgenommen Wien und Burgenland) unterstützt das Bundesheer zivile Einsatzkräfte, wenn diese Hilfe benötigen. Ein Lawineneinsatzzug besteht aus je 32 Kadersoldaten mit spezieller Alpinausbildung. Mit gebirgsspezifischer Ausrüstung, wie beispielsweise ein Alpinbergegerät oder Katastrophengerät, können die Alpinspezialisten verunglückte Personen aus Lawinen retten.

 

Bundesministerium für Landesverteidigung
Information & Öffentlichkeitsarbeit / Presse

 

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Bilder vom Ball der Offiziere 2019

in der Wiener Hofburg

 

Fotos:  G. Hornik (c) 2019

Bundesheer: Rund 1.700 Soldaten (inkl. 910 Grundwehrdiener) im Schnee-Einsatz

 

Erfolgreiche Lawinensprengungen in der Steiermark

 

Wien (OTS) - Mit dem heutigen Tag, 16.01.2019, sind rund 1.700 Soldatinnen und Soldaten in fünf Bundesländern im Assistenzeinsatz. Die Soldaten unterstützen derzeit an 21 Hotspots bei der Beseitigung der Schneemassen. Insgesamt setzt das Bundesheer 18 Hubschrauber, 30 Pionierfahrzeuge (u.a. Baggerlader, Senkmuldenkipper, Radlader) und 40 Transport- und Groß-Kfz ein.

Lageupdate Niederösterreich
Im Hochkar-Gebiet und in Gaming unterstützen rund 190 Soldatinnen und Soldaten bei der Wiederherstellung der Infrastruktur u.a. beim Freischneiden von Straßen.

 

Lageupdate Steiermark
Rund 300 Soldatinnen und Soldaten sind in der Steiermark in Eisenerz, Johnsbach, Grundlsee und Ramsau im Schnee-Einsatz. Am Grimming und auf der Planneralm wurden heute Vormittag 16 Lawinensprengungen mit rund 120 kg Sprengstoff durchgeführt. Die Sprengkörper wurden aus einem Bundesheer-Hubschrauber des Typs Alouette III aus einer Höhe von rund 15 Meter abgeworfen.

 

Lageupdate Salzburg
Auch in Salzburg ist das Bundesheer in neun Gemeinden (Ebenau, Abtenau, Thalgau, Maria Alm, Taxenbach, Annaberg, Werfenweng, Bischofshofen und Dienten) mit rund 300 Kräften im Einsatz, um Straßen und Dächer vom Schnee zu befreien.

Lageupdate Oberösterreich
In den Gemeinden Windischgarsten, Gosau, Ebensee, Spital am Phyrn und Rosenau/Edelbach befreien rund 600 Soldaten Dächer vom Schnee.

 

Lageupdate Tirol
Die rund 150 Assistenzkräfte des Bundesheeres sind nach wie vor in der Gemeinde St. Johann damit beschäftigt, Dächer vom Schnee zu befreien.

 

Luftunterstützung
Derzeit stehen 18 Hubschrauber und 130 Soldaten der Luftstreitkräfte bereit, um Bäume von Schnee zu befreien („Downwash“), Versorgungsflüge sowie Erkundungsflüge für die Lawinensprengungen durchzuführen.


Bundesministerium für Landesverteidigung
Information & Öffentlichkeitsarbeit / Presse

Fotos:  BMfLV (c) 2019

 

304 Soldaten im Kampf gegen den Schnee

im Einsatz

 

 

http://www.bundesheer.at/cms/artikel.php?ID=9837

 

 

Fotos: BMfLV © 2019

 

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